Kino.to macht Werbung für Piratenpartei

Natürlich kennt man Seiten wie YouPorn und Kino.to im Netz. Man spricht und schreibt natürlich nicht öffentlich darüber. Ich selbst bin ein Fan des iTunes Musicstore und den Leih-Filmen dort, aber Kino.to ist eine echte Größe im Netz. Selbst Kinder und Jugendliche wollen mir als Showmaster 2.0 immer wieder den “tollen Tipp!” geben und erzählen dann in einem Atemzug vom Pennergame und Kino.to .

Nun machte diese Seite mit einem dicken Banner auf der Startseite Werbung für die Piratenpartei. Das ist für die Partei in Sachen Inhalt und Zielsetzung sicherlich kontraproduktiv, doch muss man ehrlicherweise auch die enorme Reichweite durch diese Verlinkung sehen. Unter dem Aspekt der Transparenz von Parteien würden mich dort die Zugriffsstatistiken wirklich interessieren. Wieviele User auf der Suche nach illegal verbreiteten Hollywood-Filmen klicken den Link zur Piratenpartei an?

Ich selbst kann mich übrigens ebenfalls nicht freisprechen. Kino.to brachte dem Zensi, Zensa, Zensursula Video auf Youtube durch eine direkte Einbettung auf der Startseite von Kino.to mindestens 100.000 zusätzliche Zuschauer und war wohl das erste Video was jemals auf dieser Seite promotet wurde. Heute entdeckte ich sogar in meinen YouTube-Statistiken eine Verlinkung meiner Frage an die Bundeskanzlerin bei Maybrit Illner von Kino.to .

Im Netz kann man sich die Verlinker nicht aussuchen. Und ehrlich gesagt bin ich natürlich dankbar und hege keinen Zorn gegen die Macher im Hintergrund. Auf Kino.to verlinkt zu sein ist vergleichbar mit einem Bambi in der Fernsehwelt. Das ist jetzt zwar ein absurder Vergleich, doch steht die Seite auf Platz 43 in den Alexa Charts und würden die Jungs von Kino.to morgen eine LateNight Show auf Ihrer Startseite verlinken, so könnte man da wöchentlich bis zu 150.000 Zugriffe generieren. Das sind einfach mal klare Fakten. Ich befürworte hier keinesfalls die illegale Raubkopie, aber man muss über diesen Teil des Internets offen sprechen dürfen und oft fehlt mir eine Diskussion über diese wahren Leuchttürme im Web.

Kino.to ist ein digitaler Dealer den jeder kennt. Öffentlich möchte man mit ihm aber nicht in Verbindung gebracht werden.

Lasst mich nebenbei noch eine kleine, kranke Idee von mir präsentieren… Würdet Ihr euch nicht die YouPorn Show ansehen? Irgendwer sollte diese Show mit Heather Brook als Moderatorin produzieren und Merchandising im großen Stil betreiben. Der Erfolg wäre ihm sicher. Der Schmuddelfaktor halt auch.

Und jetzt erzählt mir bloß nicht ihr würdet Heather Brook nicht kennen! Jeder echte Kerl im Netz kennt Heather!

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6 Kommentare bisher, eigenen Senf abgeben?

  1. Nichtwichtig sagt:

    Lol, ich will mir keine Pornoshow ansehen. Ich will mir (wenn) geile Pornos ansehen, wo es zur Sache geht, da brauch ich keine Show mit unnötigem Gelaber…

  2. kleinergag sagt:

    Hey Rob, ich muss dich ausnahmsweise mal korrigieren. Die Dame heißt Heather Brooke. Mit “e” hinten dran, auch wenn man sie meistens nur von vorne und oben sieht…

    Hier die richtige Schreibweise:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Heather_Brooke

    Oder ist das nicht die Heather, die du meinst? ;-)

    P.S.: Heather Brooke als Moderatorin wäre schlecht, die würde doch nur dauernd das Mikro verschlucken:
    http://tinyurl.com/nr59fx

    P.P.S.: Man anchte auf den Untertitel…

  3. Rob Vegas sagt:

    Hier kennt sich jemand aus!? Wohl Single mit DSL?

  4. KiNGU sagt:

    Heather… Heather… Woher kenne ich den Namen nur? ;-)

  5. kleinergag sagt:

    Ich sag nur: DSL 6-Tausend ;-)

  6. Wahlwerbung auf "illegalen" Seiten | rumsabbeln.de sagt:

    [...] kino.to wurde nun Werbung für die Piratenpartei geschalten und man kann den Wahlslogan „Klarmachen zum Ändern“ lesen. Wer sich also den neuesten Blockbuster aus Hollywood anschauen möchte, der wird mit [...]

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