Bundeswehr bombardiert Tanklaster in Afghanistan

Die Bundeswehr hat nahe Kunduz in Afghanistan zwei entführte Tanklastzüge der Taliban bombardieren lassen. Verteidigungsminister Jung ist um Schadensbegrenzung bemüht, die Weltpresse berichtet und Rob Vegas stellt die einfache Kriegsfrage. Bin auf Eure Kommentare gespannt.

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7 Kommentare bisher, eigenen Senf abgeben?

  1. NazimKenan (Nazim Kenan) sagt:

    Pfiffiger Bericht zu Tanklaster-Bombardement in Afghanistan http://bit.ly/AMLK8

  2. Gulasch-Hanuta sagt:

    Das ist nimmer nie und ganz gar nicht ein Krieg…
    Aber wenn das kein Krieg ist, dann sind die Deutschen Soldaten Mörder, denn sie haben ja Zivilisten umgebracht, bzw den Auftrag dazu gegeben…
    Hmm so kann man das ja auch nicht darstellen, was machen wir da nun…
    Beim Brunnenbauen und Schulen errichten können solche Kollateralschäden schon mal passieren, dass kann man ja wirklich nicht ahnen…
    grüße

  3. Manni sagt:

    Bekanntlich zählt der gute Wille; und die wollten ja keine Zivilisten treffen, was ja grundsätzlich nicht schlecht ist. Ich vermute aber, die üben nur, wie man mit der Bundeswehr Terroristen bekämpft. Schließlich darf die das demnächst auch in Deutschland, und da sollte das dann klappen, jedenfalls vor Wahlen.

  4. Johannes Döh sagt:

    Offensichtlich ist es gar nicht so schwer, Tanklastzüge in der Gegend von Kunduz zu klauen. Stehen die da am Strassenrand in der Wüste, womöglich mit Schlüssel in der Zündung? Wie soll man sich das vostellen? Da bekommen zwei Fernfahrer der Bundeswehr den Auftrag, mit Lastern voller Benzin durch Kriegsgebiet zu tuckern? Während die beiden dann zur Pinkel- und Kaffeepause ins nahe gelegene Desert- Inn eingekehrt sind, wurden von Autodieben (in Afghanistan nennt man alle, die etwas Strafbares anstellen TALIBAN) die beiden Laster gestohlen und in den Schlamm gefahren. Völlig klar ist auch, dass mitten in der Nacht, dann der Benzin- Basar eröffnet wird, wo dann die gesamte Bevölkerung mit Frau und Kind vorbeischaut und sich mit Treibstoff versorgt (weshalb überhaupt, wenn man kein Fahrzeug besitzt, abgesehen von den 2 Traktorbesitzern?)
    Es mag mich zwar als einfältig erscheinen lassen, dass ich bei diesem Zwischenfall so viele Ungereimtheiten entdecke, die ich nicht verstehe, aber erklären will sie mir auch niemand, schon gar nicht Verteidigungsminister Jung…
    Wie konnte es überhaupt passieren, dass zwei Tanklastzüge so heimlich und medienunwirksam gestohlen wurden?
    Gab es keine Alternative zu einem Luftangriff?
    War der Angriff so dringend, dass man mitten in der Nacht losschlagen musste?

  5. popel sagt:

    Das ist sehr lolig

  6. Ben Onetree sagt:

    Wirklich gut zusammengefasster und hinterfragender Videoblog!
    Interessant auch, wie Spiegel in der Printausgabe berichtet, dass man die Luftunterstützung angefordert hat wegen “höchster Gefahr in Verzug.” Blöd nur, dass diese sogenannten Jingle Trucks im Flussbett nicht in Fahrtrichtung zum deutschen Camp feststeckten. Unsere Deutschen Jungs scheinen schon recht schnell nervös zu werden. Wenn, dann kippt jetzt die Fragwürdigkeit dieses deutschen Einsatzes und bringt somit Jung & co. in die so schön formulierte “asymetrische Bedrohungslage.”

  7. Mr. Jung, please stop this war! - udo.springfeld.eu/blog sagt:

    [...] Freitag war wieder ein schwarzer Freitag, nicht nur für “nur Taliban” oder Afghanistan, sondern für das Demokratiebemühen stabiler Regime wie Deutschland, den USA und [...]

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