Alexander Rybak

Alexander RybakDer Eurovision Song Contest ist schon wieder eine Weile her, doch erinnert man sich gern an den geigenden Norweger Alexander Rybak. Mit seinem Song “Fairytales” gewann er den Wettbewerb haushoch und Kritiker malen ihm seitdem eine ganz große Karriere aus.

Besonders sein Plattenlabel “EMI” scheint sehr daran interessiert zu sein Alexander Rybak besonders in Deutschland zu vermarkten. Anders sind Auftritte bei so unterschiedlichen Events wie The Dome” und dem “ZDF Fernsehgarten kaum zu erklären. Der Song geht aber einfach ins Ohr und spricht vielleicht junge und ältere Menschen gleichermaßen an.

Für den deutschen Markt hat man nun eine ganze Webseite eingerichtet und dort führt der gute Geiger sogar ein Videoblog und lädt natürlich zum Kauf seines neuen Albums ein. Im Dezember wird man Rybak auch in den norwegischen Kinos bewundern dürfen. Warum er sich allerdings für eine Zusammenarbeit mit Alex Christensen ausgesprochen hat, bleibt mir bisweilen ein Rätsel.

Beachten sollte man aber stets, dass fast alle Gewinner des Eurovision Song Contests in eben nur dieser Welt ihre Berühmtheit haben. Zwar haben 120 Millionen Zuschauer den singenden Harry Potter gesehen und für ihn angerufen, doch was ist mit den Olson Brothers passiert? Wie bekannt ist hierzulande ein Dima Bilan? Meist bleibt der erreichte Ruhm doch im eigenen Lande stecken und man wird über Jahre als Fachmann in Sachen Grand-Prix einmal aus der Versenkung geholt.

Alexander RybakVielleicht bietet dem jungen Ausnahmetalent ein globalisiertes Musikbusiness heute mehr Chancen den internationalen und dauerhaften Durchbruch zu schaffen. Wünschen sollte man es Alexander Rybak, denn sonst bleibt der Abend von Moskau nur ein Märchen…

Mir haben übrigens besonders die blonden Tänzerinnen gefallen. Damit sind mal wieder alle Vorurteile gegenüber norwegischen Frauen bestätigt worden!^^

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8 Kommentare bisher, eigenen Senf abgeben?

  1. Elefantenruesel sagt:

    Da waren Frauen dabei? Ich kann mich nur an seine gerissene Geigensaite und diese liegestütz-tanzenden Männer erinnern.

  2. Rob Vegas sagt:

    Die blonden Engel sind jetzt verlinkt!^^

  3. worka sagt:

    Ja ich sage mal so, auf Platz 4 der deutschen Charts ist er schon mal. Hatte man bei einem ESC-Gewinner schon lange nicht. Deswegen glaube ich schon, dass wir mehr von ihm hören werden, als uns lieb ist.

    Viel wichtiger ist jetzt die Frage, was mit unserem Vorentscheid passiert. Der NDR/ARD hält sich sehr bedeckt und ist vor allem selbst schuld, dass der Deal mit Stefan Raab nicht geklappt hat.

    Ich sehe schon wieder ein Konservendosenkonzept, wo eh wieder nichts bei rumkommt. Wir brauchen einfach Künstler die sich trauen. Keiner aus den Charts stellt sich mal, weil sie wissen, dass sie tief fallen können. Die Musikindustrie ist also ein wenig gefragt.

  4. Rob Vegas sagt:

    da kann nur ein gut gemachtes casting helfen. oder gute künstler mit tollen songs, welche von den großen labels nicht blockiert werden…

    mit jeanette biedermann gewinnen wir da keinen blumentopf!

  5. worka sagt:

    Und du moderierst den Vorentscheid ;-)

  6. Rob Vegas sagt:

    Ich? – Als Freund und Fan des Grand Prix hätte ich nicht einmal ein Problem mit.

    Aber mehr Spass macht es wohl in der Kommentatorenkabine neben Peter Urban!

  7. worka sagt:

    Wenn der Gute nächstes Mal dabei ist. Er ist zurzeit ja krank. Mal schauen!

  8. Carsten sagt:

    Deutschland war m. E. n. in genau einem Jahr auf dem richtigen Weg und das war in dem Max Mutzke nach Istanbul fahren durfte. Die Kooperation mit Viva und dementsprechend eine Menge junger deutscher Interpreten, die auch schon damals in den Charts vertreten waren, war eigentlich das beste Konzept der letzten Jahren.

    Nur war man bei der ARD wohl hinterher sauer auf die ganzen Raab-Zuschauer und hat sowas nicht wiederholt. Mit dem Ende vom Lied, dass die Künstler, die schon seit Jahren gute und erfolgreiche Musik machen, jetzt lieber beim BuViSoCo antreten, als sich bei dem Grand Prix zu blamieren.

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